Über mich

Mein Weg zur Psychotherapie

Mein Weg in die Psychotherapie ist nicht der klassische. Ich habe ein Jura-Studium abgeschlossen und komme aus einem sehr akademischen Umfeld. Schon früh habe ich allerdings gespürt, dass mein Verstand zwar sehr nützlich ist, auf sich allein gestellt bei vielen Fragen des Lebens aber nur begrenzt weiterhilft. Nach dem Studium habe ich mich für die körperorientierte Psychotherapie entschieden – einen Weg, in dem Körper, Gefühl und Verstand eine Einheit bilden.

Embodiment: Warum Körper, Gefühl und Verstand zusammengehören

Integrität und Reife entstehen dort, wo alle inneren Ebenen verbunden sind. Was dieser Verbindung am meisten im Weg steht, ist Trauma. Echte Entwicklung geschieht deshalb nicht über Einsicht allein, sondern über verkörperte Erfahrung. Es zeigt sich immer wieder ganz konkret: Der Verstand bleibt ohne den Körper letztlich wirkungslos. Gefühle finden eben nicht im Kopf, sondern im Körper statt. Um Vergangenes hinter sich zu lassen, wirklich im Hier und Jetzt anzukommen und ein lebendiges, erfülltes Leben zu führen, braucht der Körper daher bewusste Zuwendung. Dieses Embodiment wurde zu meinem Schlüssel.

Wie ich arbeite

Die Verbindung von Empathie, Mitgefühl und Wärme einerseits und Selbstwirksamkeit, Klarheit und Selbstverantwortung andererseits spielt für mich eine zentrale Rolle. Denn ein freies und erfüllendes Leben wird vor allem dann möglich, wenn du dich als wirksam und handlungsfähig erlebst. Dabei arbeite ich nicht mit schnellen Lösungen oder fertigen Antworten. Entwicklung verläuft selten geradlinig und nach Plan. Den Weg finden wir gemeinsam.

Ich begegne dir mit der Haltung, dass du alles Wesentliche bereits in dir trägst – auch dann, wenn es sich gerade nicht so anfühlt. Ich nehme mir Zeit, wahrzunehmen, was zwischen uns entsteht. Du wirst gesehen und verstanden, auf Augenhöhe. Hier kannst du dich entfalten und deine ganz persönlichen Ressourcen wiederentdecken.

Dabei fließen verschiedene Methoden ein, die ich erlernt habe und situationsabhängig kombiniere, um dich bestmöglich zu unterstützen. 

Was mir wichtig ist

Therapie bedeutet für mich keine Selbstoptimierung, kein „alles ist gut, wie es ist“ und keine spirituelle Erklärung für deinen Leidensdruck.

Ich arbeite feinfühlig und empathisch und stimme mich auf dein Erleben ein. Dabei bleibe ich klar und transparent, weil ich dich ernst nehme: Ich unterstütze dich beim Sortieren – nicht beim Schönreden. So entsteht ein Raum, in dem du dich selbst ernst nehmen, deine eigene Kraft spüren und deine innere Stimme stärken kannst.

Komm, wie du bist

Du musst nicht perfekt, stark oder besonders reflektiert sein, um hier richtig zu sein. Alles, was du mitbringst, bist du selbst – und das ist genug. Bei mir musst du nichts sein oder werden. Hier ist Raum für dich.